Online-Infomesse zur Rheinspange 553 jetzt online!

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Die Online-Infomesse zur Rheinspange 553 ist jetzt online. Informieren Sie sich über den aktuellen Planungsstand und treten Sie mit uns in den Austausch!

Hinweis: Fragen zur Variantenauswahl und zu den einzelnen Varianten haben wir vom 28.10. bis zum 06.11.2020 entgegengenommen. Die Fragen werden aktuell beantwortet und kontinuierlich online gestellt. Bereits beantwortete Fragen können Sie auf den Seiten der Online-Infomesse sowie auf den einzelnen Variantensteckbriefen einsehen.

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Kommentare

10 Antworten

    1. Sehr geehrter Herr Grewe,
      vielen Dank für Ihren Beitrag. Die von Ihnen beschriebene Variante entspricht der Variante V3b, die ebenfalls geprüft wurde. Im Gesamtergebnis fällt diese Variante jedoch nicht unter die neun besten Varianten und wird daher nicht vertiefend untersucht (verworfene Varianten können Sie hier einsehen). Dafür war kein alleinstehender Grund ausschlaggebend, sondern vielmehr die Summe aller Bewertungen in den drei Zielfeldern.
      Ein Tunnel käme für diese Rheinquerung aus technischen Gründen nicht in Frage: Geht man davon aus, dass die zukünftige A 553 in Höhe der heutigen L 150 über die A 555 geführt wird, um hier die Form eines Autobahnknotens auszubilden, so ist der Abstand zwischen der A555 und dem Rhein zu kurz, um eine verkehrssichere Gradiente mit einer notwendigen Längsneigung und ausreichender Überdeckung über dem Tunnelscheitel im Bereich des Godorfer Hafens und des Rheins zu erreichen.
      Alternativ dazu wäre es denkbar, die L150 nicht über die A555, sondern unter der A555 hindurch zu führen. Damit wäre zwar eine verkehrssichere Gradiente mit notwendiger Längsneigung möglich. Die baulichen Aufwendungen sowie die zu erwartenden Verkehrsbeeinträchtigungen im Bauzustand wären jedoch extrem hoch.
      Eine Variante der A553 als Tunnel mit einem Startpunkt bei der AS Godorf ist daher technisch machbar, drängt sich jedoch nicht auf.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Rheinspange-Team

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    warum gibt es hier keinen Ansatz den Verkehr auf andere Weise zu beruhigen.
    Eine vollständige Diskussion sollte alle Möglichkeiten beachten.
    In Zeiten des Klimawandels sollten wir vielmehr auf den Ausbau, öffentlicher Verkehrsmittel und Fahrradwege setzen.

    Viele Grüße
    Anja Schütz

  2. Wie breit wäre die Brücke und wie nah kommt die Brücke an die Wohnungsbebauung direkt an der Rathausstr. heran?Wie viel Platz muß die Brücke zu dem geplanten Gewerbegebiet im Bereich der Evonik haben?

    1. Sehr geehrte Frau Eilers,

      Die Brücke der Variante 6aB bzw. 5B hat eine Breite von ca. 46 Metern. Der geringste Abstand der Brücke zur Wohnbebauung in der Rathausstraße in Niederkassel beträgt ca. 30 Meter in Rheinufer Nähe.
      Wichtig zu wissen ist auch, dass die Linien in der aktuellen Variantenuntersuchung eher als (engerer) Korridor zu verstehen sind. In der nächsten Planungsphase, der Entwurfsplanung, sind durchaus noch Verschiebungen der Linie möglich.

      Was das geplante Gewerbegebiet angeht, so stellt der Flächennutzungsplan eine planerische Absichtserklärung der Gemeinde dar. Bei der Bewertung der verschiedenen Varianten wurden alle Bebauungspläne berücksichtigt, die zu diesem Zeitpunkt rechtskräftig waren.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Rheinspange-Team

  3. Sehr geehrte Damen und Herren,
    die VarianteV4B ist diejenige, welche die größte Entfernung zu allen Wohnbebauungen hat. Damit ist sie meines Erachtens die einzig sinnvolle und vernünftige Variante. In den Bauplänen meines Vaters, er wohnte in Lülsdorf, war diese Variante 1968 bereits im Bauplan als „kommt in Kürze“ eingetragen. Die vom BUND eingebrachten Bedenken bezüglich des Langeler Auenwaldes sind nicht haltbar. Der Auenwald würde unter der Brücke liegen. Es ist doch wohl wichtiger die Menschen zu schützen, als ein paar Bäume, wo sich vorher ohnehin niemand für interessiert hat.

  4. Sehr geehrte Damen und Herren,

    warum wird die Möglichkeit nicht in Betracht gezogen , wie in Rodenkirchen , die Friedrich-Ebert-Brücke in Bonn ebenfalls zu verbreitern ?
    Eine Möglichkeit wäre ebenfalls , das die Brücke, die wie alle in Deutschland marode sind , doppelstöckig zu planen sowie die Überleitung nach Endenich .

    1. Sehr geehrter Herr Junglas,
      vielen Dank für Ihren Beitrag. Sowohl der 8-streifige Ausbau der Rodenkirchener Brücke als z.B. auch der Ausbau der A565 in Bonn sind in der Verkehrsuntersuchung für die Rheinspange und somit auch in der verkehrlichen Bewertung bereits berücksichtigt worden. D.h. im Verkehrsmodell wurde bereits eine ausreichende Verkehrsqualität der Friedrich-Ebert-Brücke unterstellt.
      Auch mit dem Um-/ Ausbau der bestehenden Brücken ist der Bedarf für die Rheinspange gegeben.

      1. Guten Tag
        Ok, das die Rodenkirchener Brücke ebenfalls verbreitert werden soll habe ich zur Kenntnis genommen , danke dafür .
        In Bonn könnte doch,so wie in San Francisco (Bay Bridge 10 spurig) doppelstöckig geplant werden , was spricht hier dagegen ?
        Das würde in Richtung Endenich doch ebenfalls Sinn machen und
        man hätte hier nicht die Platzproblem in der Breite .
        Meiner Meinung nach sollte mit einem Ausbau auf 8-spurig der Verkehrsbedarf gedeckt sein , auch auf zukünftige Sicht (Homeoffice,Verkehswende ).
        Hierzu habe ich leider keine ersichtliche Antwort bekommen .

        1. Sehr geehrter Herr Junglas,

          die verkehrlichen Untersuchungen haben gezeigt, dass ein 8-spuriger Ausbau der Friedrich-Ebert-Brücke alleine nicht ausreicht, um dem Verkehrsaufkommen in der Region gerecht zu werden. Selbst wenn die Friedrich-Ebert-Brücke auf 8 Fahrspuren verbreitert wird, ist der Bedarf für die Rheinspange gegeben, um das Verkehrsnetz zu entlasten.

          Für genauere Auskünfte zum Ausbau der Friedrich-Ebert-Brücke, sowie planerischen Details, müssen Sie sich bitte an das entsprechende Projektteam wenden.

          Auch Themen wie Verkehrswende, Elektromobilität und Digitalisierung werden betrachtet und in der Verkehrsprognose für 2030 berücksichtigt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist dadurch aber keine kurz- oder mittelfristige Trendwende für das zukünftige Verkehrsaufkommen zu erwarten bzw. können dazu derzeit noch keine seriösen Aussagen getroffen werden. Die Verkehrsuntersuchung wird fortgeschrieben und angepasst, sollten sich klare Trends abzeichnen.

          Mit freundlichen Grüßen
          Ihr Rheinspange-Team

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