Das Fernstraßen-Bundesamt hat die öffentliche Auslegung initiiert.
Diese erfolgt im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange im Zuge der Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung als unselbständiger Teil des Verfahrens zur Bestimmung der Linienführung nach § 16 Bundesfernstraßengesetz. Nach Abschluss des Verfahrens zur Bestimmung der Linie (Leistungsphase 2 Vorplanung) tritt das Projekt in die nächste Leistungs-phasen 3 Entwurfsplanung (Gesehenvermerk) und anschließend in die Leistungs-phase 4 Genehmigungsplanung (Planfeststellungverfahren) ein. Die in Leistungsphase 2 bestimmte Linie ist für die folgenden Leistungsphasen bindend.
Die Unterlagen werden vom 18. November bis einschließlich 17. Dezember 2024 unter anderem auf der Internetseite des FBA veröffentlicht. Alle Informationen finden Sie auf folgender Internetseite:
12 Kommentare
Hat sich seitdem noch etwas getan? Der 17.12.2024 ist schon ein halbes Jahr her. Der Link funktioniert übrigens nicht mehr.
Sehr geehrter Nutzer,
die öffentliche Auslage erfolgte im Rahmen des Linienbestimmungsverfahrens vom 18. November 2024 bis zum 17. Dezember 2024 durch das Fernstraßen-Bundesamt, das für das Verfahren der Linienbestimmung verantwortlich ist. Einwendungen konnten bis zum 17. Februar 2025 abgegeben werden. Bei weiteren Fragen bezüglich des Verfahrens, wenden Sie sich bitte an das zuständige Fernstraßen-Bundesamt.
Ihr Rheinspange-Team
„Einwendungen konnten bis zum 17. Februar 2025 abgegeben werden“.
Ist nun auch wieder ein halbes Jahr her. Wie ist der Stand (wörtlich?) der Dinge? Der hier auf der Seite geteilte Link zum Fernstraßen-Bundesamt ist leider tot.
Das Verfahren der Linienbestimmung ist noch nicht abgeschlossen und liegt in Zuständigkeit des Fernstraßen-Bundesamtes. Der geteilte Link diente der Möglichkeit, Einwedungen bis zum 17. Februar abzugeben.
Ihr Rheinspange-Team
Anscheinend müssen sich Bürger untereinander selbst informieren. Antwort des Fernstraßenbundesamtes:
„… Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Derzeit läuft im Fernstraßen-Bundesamt ein Verfahren zur Festlegung der Trassenlage der A553. Ein wichtiger Teil dieses Verfahrens ist die Umweltverträglichkeitsprüfung. Von November 2024 bis Februar 2025 fand eine Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange (TÖB) und der Öffentlichkeit statt, um Einwände und Vorschläge zu den Umweltauswirkungen der Maßnahme zu sammeln. Aktuell erarbeitet die Autobahn GmbH des Bundes die Aussagen aus diesen Einwendungen, um eine zusammenfassende Darstellung der Umweltauswirkungen zu erstellen. Die Ergebnisse werden an das Fernstraßen-Bundesamt übergeben, welches für das gesamte Verfahren zuständig ist.
Nach Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung wird durch das Fernstraßen-Bundesamt das Verfahren der Linienbestimmung weitergeführt.“
Ich als Pendler zwischen Troisdorf Wohnstätte und Brühl Arbeitsstelle würde die Rheinspange sehr begrüßen. Zur Zeit scheitert der Berufsverkehr über die Süd Anfahrt am Nadelöhr der Bonner Nordbrücke wegen einer Spursperrung bereits. Gar nicht auszudenken wenn ab 2030 die Nordbrücke neu gebaut werden wird. Über die nördliche Anfahrt über die Rodenkirchener Brücke scheitert es an dem Ausbau der A59 in beide Fahrtrichtungen sowie dem gerade erst sich erst beruhigenden Verkehrsfluss auf der Brücke selbst. Dennoch sind die A4, die A3, die A555, die A59, alle Autobahnen im Ballungsraum Köln Bonn zur selben Zeit eine Baustelle! Die Rheinspange würde definitiv für eine spürbare Entlastung sorgen! Wäre denn eine unterirdische Möglichkeit ( ab Godorf ) Tunnelführung unter dem Rhein bis hin zur Anschlussstelle Lind oder gar bis zum Dreieck Sank Augustin West keine Option? Die Belüftunsanlagen könnten auch umweltfreundlich und verträglich in die Landschaft integriert werden. Oder man plant statt 3 Spuren pro Fahrtrichtung nur 2? Ich weiß das das Projekt schon lange in der Vorplanung sich befindet, aber es ist doch im internationalen Vergleich erschreckend, wie lange in Deutschland ein Bauvorhaben von der ersten Planung bis zum ersten Spatenstich benötigt, geschweige die Bauphase an sich. So wird es wohl bald zum Verkehrsinfarkt in der Region kommen.
Die Planung des Projektes Rheinspange553 befindet sich in der Vorplanung. In der zweiten Stufe der Vorplanung wurden 12 Varianten vertieft untersucht und in einem komplexen Abwägungsprozess wurde die Tunnelvariante 6aT als Vorzugsvariante der Autobahn GmbH ermittelt. Gegenwärtig läuft das Linienbestimmungsverfahren in Zuständigkeit des Fernstraßen-Bundesamtes. Als Ergebnis wird eine der 12 vertieft untersuchten Varianten als bestimmte Linie ermittelt. Eine Tunnelvariante bei Godorf wurde in der ersten Stufe bereits untersucht mit dem Ergebnis, dass diese Variante nicht weiterverfolgt wurde.
Der Planungsauftrag des Bundesverkehrswegeplans sieht den Neubau einer vierstreifigen Autobahnverbindung vor, daher wird der Querschnitt auch nur mit zwei Hauptfahrstreifen je Fahrtrichtung geplant.
Ihr Rheinspange-Team
In der Sache tut sich seit 2,5 Jahren nichts mehr. Zuständigkeiten wechseln und der jeweils Zuständige verweist auf „to-do’s“ anderer Stellen. Zuletzt las ich hier auf der Projektseite (!) dass man sich bei Fragen an das Fernstraßen-Bundesamt wenden muss. Das ist ja mal eine Info-Seite!
Es gab MItte 2024 ein „Interview“ mit dem Projektverantwortlichen in dem er zusammenfasste was sich im Wesentlichen zwischen 2021 und 2023 getan hatte. Seitdem habe ich den Eindruck das Projekt wird unmerklich in den Ruhestand befördert. Irgendwann fragt dann auch keiner mehr nach (gerät hoffentlich in Vergessenheit) und dann muss man auch nichts mehr erklären. Ich finde es schade – so werden selbst sehr interessierte und wohlwollende Anwohner hingehalten und so lange mit Verwaltungsakten zu Tode gelangweilt bis jeder Enthusiasmus und eine breite Zustimmung in Vergessenheit geraten sind.
Das Projekt Rheinspange befindet sich im Verfahren der Linienbestimmung. Das Fernstraßen-Bundesamt ist für die Bestimmung der Linie als zentrale Bundesbehörde für Bundesfernstraßen zuständig, während die Autobahn GmbH für die Planung zuständig ist. Fragen bezüglich des Linienbestimmungsverfahrens sind an das Fernstraßen-Bundesamt und Fragen zur Planung an die Autobahn GmbH zu richten. Das Linienbestimmungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen.
Ihr Rheinspange-Team
Auf der Info-Seite steht auf der allerersten Seite zum aktuellen Status:
Abstimmung mit dem Fernstraßenbundesamt.
Sie schreiben hier (ganz aktuell) etwas von einem anderen Status.
Wenn selbst die Projektverantwortlichen widersprüchliche Daten auf der offiziellen Info-Seite zur Verfügung stellen, dann verstetigt sich leider der Eindruck, dass keiner mehr so richtig weis wo das Projekt steht und wann es wie weitergeht 🙁
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Auf der Startseite wurde die Grafik korrekt angezeigt, auf der Unterseite „Aktuelles“ erschien jedoch die veraltete Version. Das war ein technisches Problem und wurde umgehend behoben. Das Projekt Rheinspange befindet sich noch im Verfahren der Linienbestimmung.
Ihr Rheinspange-Team
Hallo zusammen,
ich bin wirklich froh, dass hier immer noch einige Interessierte Kommentare zur aktuellen Planungssituation der Rheinspange 553 verfassen, obwohl der letzte offizielle Stand bereits fast 18 Monate her ist. Das zeigt mir – und hoffentlich auch anderen –, dass diese Verbindung in der Bevölkerung nicht nur toleriert, sondern ausdrücklich erwünscht ist.
Ich möchte jedoch anmerken, dass die Autobahn GmbH als Betreiberin dieser Website meiner Meinung nach auch eine Informationspflicht gegenüber den Nutzerinnen und Nutzern dieser Seite hat. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass sie sich aktiv um aktuelle Informationen bemühen und in regelmäßigen Abständen beim Fernstraßen-Bundesamt nach dem Stand des Verfahrens fragen sollte, um diese Informationen dann hier entsprechend zu veröffentlichen. Das würde beim Bundesamt zugleich die Dringlichkeit unterstreichen, die diese Autobahnverbindung für die Region hat.
Versteht mich bitte nicht falsch: Ich finde es sehr gut, dass es diese Website zur Information der Bevölkerung gibt, und ich bin der Autobahn GmbH dankbar, dass sie sich um dieses Thema und die Plattform kümmert. Ich denke jedoch auch, dass man das Informationsangebot der Website dann nicht so stiefmütterlich behandeln und ausschließlich auf andere Behörden verweisen sollte. Schließlich google ich nach der Rheinspange 553 und nicht nach dem Fernstraßen-Bundesamt.
Abschließend hoffe ich, dass bald wieder Bewegung in die Sache kommt.