A553 Rheinspange – Öffentliche Auslegung

Autobahn

Das Fernstraßen-Bundesamt hat die öffentliche Auslegung initiiert. 

Diese erfolgt im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange im Zuge der Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung als unselbständiger Teil des Verfahrens zur Bestimmung der Linienführung nach      § 16 Bundesfernstraßengesetz. Nach Abschluss des Verfahrens zur Bestimmung der Linie (Leistungsphase 2 Vorplanung) tritt das Projekt in die nächste Leistungs-phasen 3 Entwurfsplanung (Gesehenvermerk) und anschließend in die Leistungs-phase 4 Genehmigungsplanung (Planfeststellungverfahren) ein. Die in Leistungsphase 2 bestimmte Linie ist für die folgenden Leistungsphasen bindend.

Die Unterlagen werden vom 18. November bis einschließlich 17. Dezember 2024 unter anderem auf der Internetseite des FBA veröffentlicht. Alle Informationen finden Sie auf folgender Internetseite:

FBA – Homepage – BAB 553: Linienbestimmungsverfahren für den Neubau der Autobahnverbindung (Querspange) mit Rheinquerung zwischen der BAB 555 und der BAB 59.

Kommentare

7 Antworten

  1. Hat sich seitdem noch etwas getan? Der 17.12.2024 ist schon ein halbes Jahr her. Der Link funktioniert übrigens nicht mehr.

    1. Sehr geehrter Nutzer,

      die öffentliche Auslage erfolgte im Rahmen des Linienbestimmungsverfahrens vom 18. November 2024 bis zum 17. Dezember 2024 durch das Fernstraßen-Bundesamt, das für das Verfahren der Linienbestimmung verantwortlich ist. Einwendungen konnten bis zum 17. Februar 2025 abgegeben werden. Bei weiteren Fragen bezüglich des Verfahrens, wenden Sie sich bitte an das zuständige Fernstraßen-Bundesamt.

      Ihr Rheinspange-Team

  2. „Einwendungen konnten bis zum 17. Februar 2025 abgegeben werden“.

    Ist nun auch wieder ein halbes Jahr her. Wie ist der Stand (wörtlich?) der Dinge? Der hier auf der Seite geteilte Link zum Fernstraßen-Bundesamt ist leider tot.

    1. Das Verfahren der Linienbestimmung ist noch nicht abgeschlossen und liegt in Zuständigkeit des Fernstraßen-Bundesamtes. Der geteilte Link diente der Möglichkeit, Einwedungen bis zum 17. Februar abzugeben.

      Ihr Rheinspange-Team

  3. Anscheinend müssen sich Bürger untereinander selbst informieren. Antwort des Fernstraßenbundesamtes:
    „… Vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Derzeit läuft im Fernstraßen-Bundesamt ein Verfahren zur Festlegung der Trassenlage der A553. Ein wichtiger Teil dieses Verfahrens ist die Umweltverträglichkeitsprüfung. Von November 2024 bis Februar 2025 fand eine Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange (TÖB) und der Öffentlichkeit statt, um Einwände und Vorschläge zu den Umweltauswirkungen der Maßnahme zu sammeln. Aktuell erarbeitet die Autobahn GmbH des Bundes die Aussagen aus diesen Einwendungen, um eine zusammenfassende Darstellung der Umweltauswirkungen zu erstellen. Die Ergebnisse werden an das Fernstraßen-Bundesamt übergeben, welches für das gesamte Verfahren zuständig ist.

    Nach Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung wird durch das Fernstraßen-Bundesamt das Verfahren der Linienbestimmung weitergeführt.“

  4. Ich als Pendler zwischen Troisdorf Wohnstätte und Brühl Arbeitsstelle würde die Rheinspange sehr begrüßen. Zur Zeit scheitert der Berufsverkehr über die Süd Anfahrt am Nadelöhr der Bonner Nordbrücke wegen einer Spursperrung bereits. Gar nicht auszudenken wenn ab 2030 die Nordbrücke neu gebaut werden wird. Über die nördliche Anfahrt über die Rodenkirchener Brücke scheitert es an dem Ausbau der A59 in beide Fahrtrichtungen sowie dem gerade erst sich erst beruhigenden Verkehrsfluss auf der Brücke selbst. Dennoch sind die A4, die A3, die A555, die A59, alle Autobahnen im Ballungsraum Köln Bonn zur selben Zeit eine Baustelle! Die Rheinspange würde definitiv für eine spürbare Entlastung sorgen! Wäre denn eine unterirdische Möglichkeit ( ab Godorf ) Tunnelführung unter dem Rhein bis hin zur Anschlussstelle Lind oder gar bis zum Dreieck Sank Augustin West keine Option? Die Belüftunsanlagen könnten auch umweltfreundlich und verträglich in die Landschaft integriert werden. Oder man plant statt 3 Spuren pro Fahrtrichtung nur 2? Ich weiß das das Projekt schon lange in der Vorplanung sich befindet, aber es ist doch im internationalen Vergleich erschreckend, wie lange in Deutschland ein Bauvorhaben von der ersten Planung bis zum ersten Spatenstich benötigt, geschweige die Bauphase an sich. So wird es wohl bald zum Verkehrsinfarkt in der Region kommen.

    1. Die Planung des Projektes Rheinspange553 befindet sich in der Vorplanung. In der zweiten Stufe der Vorplanung wurden 12 Varianten vertieft untersucht und in einem komplexen Abwägungsprozess wurde die Tunnelvariante 6aT als Vorzugsvariante der Autobahn GmbH ermittelt. Gegenwärtig läuft das Linienbestimmungsverfahren in Zuständigkeit des Fernstraßen-Bundesamtes. Als Ergebnis wird eine der 12 vertieft untersuchten Varianten als bestimmte Linie ermittelt. Eine Tunnelvariante bei Godorf wurde in der ersten Stufe bereits untersucht mit dem Ergebnis, dass diese Variante nicht weiterverfolgt wurde.
      Der Planungsauftrag des Bundesverkehrswegeplans sieht den Neubau einer vierstreifigen Autobahnverbindung vor, daher wird der Querschnitt auch nur mit zwei Hauptfahrstreifen je Fahrtrichtung geplant. 

      Ihr Rheinspange-Team

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