Die Kreuzung L190/L192 ist aus Fahrtrichtung Sechtem heute schon hoffnungslos überlastet. Was sind Lösungsvorschläge für die zu erwartende weitere Verkehrsbelastung? Wesseling ist generell schon in hohem Maße durch Industrie und Verkehr belastet, der Brückenbau wäre endgültig zu viel für die Stadt!
Die verkehrliche Auswirkung der Rheinspange auf das nachgelagerte Straßennetz hängt stark davon ab, wo die neue Autobahnquerung verläuft: Je nach Variante kann die Verkehrsbelastung an einem bestimmten Punkt im nachgeordneten Straßennetz im durchschnittlichen täglichen Verkehr (DTV) zu- oder abnehmen. Daher kann zum jetzigen Zeitpunkt beispielsweise noch keine verlässliche Aussage für die Kreuzung L190/L192 getroffen werden. […]
Wieso gibt es bei dieser Verkehrsführung keine Tunnelvariante, Hier müssten keine Wohnhäuser abgerissen oder untertunnelt werden.
Die Anschlussstelle Godorf liegt so nah am Rhein, dass von hier aus eine Rheinquerung per Tunnel technisch nicht möglich ist: Die zulässige Längsneigung bei der Unterführung des Rheins müsste überschritten werden. Deshalb wird an dieser Stelle lediglich die Rheinquerung per Brücke als technisch durchführbar angesehen. Im südlichen Planungsraum wären technisch auch Tunnellösungen denkbar.
Warum wird diese Variante nicht als Tunnelvariante vorgestellt?
Die Anschlussstelle Godorf liegt so nah am Rhein, dass von hier aus eine Rheinquerung per Tunnel technisch nicht möglich ist: Die zulässige Längsneigung bei der Unterführung des Rheins müsste überschritten werden. Deshalb wird an dieser Stelle lediglich die Rheinquerung per Brücke als technisch durchführbar angesehen. Im südlichen Planungsraum wären technisch auch Tunnellösungen denkbar.
Warum wurden ergänzend nicht auch die gänzliche oder streckenweise Tieflage der Autobahn (z,B. 6, 9, 12 m, vgl. A 4 bei Kerpen-Buir) – ggf. auch mit Teildeckelung (vgl. Heerlen/Provinz Limburg [NL]) in die Variantenwahl und in das Abwägungsmaterial einbezogen?
Erst im Rahmen der nun anstehenden vertieften Variantenuntersuchung werden die Gradienten der Varianten detaillierter ausgearbeitet. Das bedeutet, dass auch erst dann genaue Aussagen zu Hoch- und Tieflagen einzelner Abschnitte verschiedener Varianten gemacht werden können.
Wie sollen denn die Bauern entschädigt werden , die erhebliche Umwege fahren müssen um ihre Felder zu bestellen?
Erst in der Entwurfsplanung werden Wirtschaftswege und die Auswirkungen auf diese, im Zusammenhang mit möglichen Unterführungen, intensiv betrachtet. Grundsätzlich gehen wir nicht davon aus, dass es zu größeren Umwegen kommt.
Wie kann die verkehrliche Wirkung einzelner Varianten zufriedenstellend beurteilt werden, wenn die Verknüpfung der „Rheinspange 553“ mit der A553 und somit mit der A1/E29, A61/E31 bis hin zur A4/E40 westl. des Untersuchungsgebietes nicht mit betrachtet wird? (u.a. wegen Entlastung Ring Köln-Süd?)
Die Berechnung der verkehrlichen Wirkungen wurde mithilfe eines Verkehrsmodells durchgeführt. In dem Verkehrsmodell sind auch die genannten Autobahnen A1, A4 und A61 enthalten. Die Auswirkungen auf die Routenwahl durch den Bau der Rheinspange 553 in den verschiedenen Varianten auf den Quell- und Zielverkehr der genannten Autobahnen ist somit ebenfalls im Verkehrsmodell und damit auch in […]
Warum wird nicht für eine NULL-Lösung plädiert und die unendlich vielen Millionen Euro stattdessen in den Ausbau und die Instandsetzung der bestehenden und maroden Autobahnen/Brücken und in öffentlichePersonennahverkehrsverbesserung investiert? Mensch,Tier,Natur+Umwelt würden nicht zerstört werden!
Mit der Einstufung der Rheinspange in den „Vordringlichen Bedarf“ im Bundesverkehrswegeplan 2030 besteht für Straßen.NRW ein expliziter Planungsauftrag – jedoch noch kein Bauauftrag – für eine neue Autobahnverbindung. Diese soll die Region verkehrlich entlasten. Eine mögliche Trassenvariante wird dabei immer im Vergleich mit der Verkehrssituation im Jahr 2030 ohne eine neue Rheinquerung – also der […]
Wird bei den Varianten mit Anschluss bei W2, W3 oder W4 schon über eine Weiterführung der A 553 Richtung Westen nachgedacht? Würde ein Autobahndreieck bei Wesseling so gebaut, dass es in ein Autobahnkreuz umgebaut werden kann?
Der Planungsauftrag, der aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030 hervorgeht, sieht lediglich eine Verbindung der A555 und der A59 als 4-streifige Autobahn vor. D.h. ein rechtsrheinischer Autobahnanschluss an die A59 und ein linksrheinischer Autobahnanschluss an die A555 mit einer Anschlussstelle zum nachgeordneten Netz. Eine Verbindung der A555 mit der bestehenden A553 ist nicht Bestandteil der Planung der […]
Warum wird, trotz negativer Bewertung aller Varianten für Natur, Umwelt und vor allem lokalem Verkehr, die Planung weitergeführt?
Mit der Einstufung der Rheinspange in den „Vordringlichen Bedarf“ im Bundesverkehrswegeplan 2030 besteht für Straßen.NRW ein expliziter Planungsauftrag – jedoch noch kein Bauauftrag – für eine neue Autobahnverbindung. Diese soll die Region verkehrlich entlasten. Eine mögliche Trassenvariante wird dabei immer im Vergleich mit der Verkehrssituation im Jahr 2030 ohne eine neue Rheinquerung – also der […]
Wurde bei der Trassenführung die Planung der Firmen PCC/Evonik berücksichtigt, auf dem südlichen Gelände der Evonik sechs (!) Störfallbetriebe zur Herstellung und Weiterverarbeitung von Ethylenoxid zu errichten?
Die Planungen sind bekannt. Zur Prüfung der Auswirkungen solcher und anderer Störfallbetriebe im Planungsraum auf die einzelnen Varianten, wird in der nun anstehenden vertiefenden Prüfung ein sogenanntes Seveso-III-Gutachten erstellt. Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier.